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Wenig Schnee, viel
Jagertee
Aprés-Ski-Party in der Bar am 24.11.2007
Alpirsbach. Knapp drei Monate nachdem
sich Alpis Kultkeller in einen überdimensionalen Schlafsaal verwandelt hat,
fanden sich an diesem Samstag dutzende Skifahrer,
Snowboarder, Bobfahrer und sonstige Schneemänner in der Bar ein. Motto der
14ten offiziellen Party in der Bar lautete "Aprés-Ski". Die Feierorgien in
Alpi Downtown werden mehr und mehr zum nationalen Ereignis. Die durstigen
Gäste kamen dieses Mal aus Alpi, FDS, Baiersbronn, Schenkenzell, Lörrach,
Mainz, Konstanz, Nufringen, Bonn und sogar aus Hannover.
Die Gebrüder Brunschön fuhren fast 650
km quer durch die Bundesrepublik und hatten somit den längsten Anfahrtsweg.
Auch Train ließ sich diese Gelegenheit nicht nehmen, erschien allerdings in
einem nicht ganz schneetauglichen Outfit. Selbst Fried war das erste mal
nach seinem Tapetenwechsel wieder zu Gast im Land der
alles-außer-Hochdeutsch-Könner und überraschte die Festgemeinde mit seinem
Auftauchen.
Abgetaucht hingegen war Sebbi, der
sich beim Spiel mit der HSG Konstanz in Söflingen (29:31 Niederlage) das
Nasenbein brach und deshalb nur Cola als liquide Medizin gelten ließ. Aus
Solidarität verzichtete auch Matze auf den Biergenuss und fuhr unseren
aktuellen Handball Jugend-Nationalspieler später sicher nach Hause. Doch bis
dahin wurde die Bar und das angrenzende Terrain gerockt wie eh und je und
selbst die Polizei, die sich kurz auf dem H.d.G.-Parkplatz verfahren hatte,
wagte es nicht, der trinkwütigen Gesellschaft ein Strich durch die Rechnung
zu machen. Bei Jagertee und Mönch-Lemon zogen so die Stunden ins Land.
Trotz strahlend hellem Vollmond wurde
es dennoch für den ein oder anderen von Minute zu Minute dunkler und dunkler
bis letztlich sämtliche Lichter erloschen. Namen will ich mal keine nennen,
aber so gut wie das komplette Mittelfeld des SVA tappte am Schluss ziemlich
verzweifelt durch die Finsternis. Was aber nicht weiter tragisch war, denn
das Nachholspiel in Dettlingen wurde mit 1:0 gewonnen und der zweite
Tabellenplatz vorerst gesichert.
Dramatisch wurde es gegen drei Uhr:
das Weizen war alle. Lediglich ein weiterer Beweis, wie sehr das Publikum
unter Dehydrierung stand. Kompensiert wurde der Wasserverlust nun eben mit
anderem Gebräu.
Doch bevor auch die letzten
alkoholischen Reserven aufgebraucht wurden, zog Locke die Notbremse und
legte dem schwankendem Überbleibsel nahe, den nach-Hause-Weg anzutreten. Was
um halb sieben auch allmählich angebracht war. So torkelten sie glücklich
und zufrieden von dannen, die Skifahrer, Snowboarder, Bobfahrer und
Schneemänner...
Bilder
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